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Programm S@S 2013 „Stromlinien der Wissenschaft“

Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Neuer Markt
nanoTruck

 

Samstag und Sonntag 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Institut für Physik, 2. Obergeschoss, Seminarraum
Experimentarium zu Phänomenen bewegter Ladungen

 

Institut für Physik, 1. Obergeschoss, Kleiner Hörsaal
Wasserprismen – Wege des Lichtes

 

Institut für Physik, vor dem Haupteingang
Physikalische Basteleien mit den PhySchen
(Lehramtstudierenden des Projektes „PhySch – Physik und Schule“)

 

Zoologisches Institut
Samstag, 10.08. von 12.30 Uhr bis 17 Uhr
Sonntag, 11.08. von 13.30 Uhr bis 17 Uhr

Besichtigung der Zoologischen Sammlung mit Prof. R. Kinzelbach

 

Samstag, 10.08.2013
Institut für Physik, Großer Hörsaal

12.30 Uhr Eröffnung
13.00 Uhr Schauvorlesung „Asterix und Obelix -- et Reformationes Bononiae (und die Bologna-Reformen)“, Physik- und Chemiestudenten
15.00 Uhr „Smartphone-Physik“, PD Dr. J. Tiggesbäumker, Institut für Physik
16.00 Uhr „Treiben lassen – Planktongemeinschaften in Sonne, Wind und Meer“ Dr. L. Postel, Institut für Ostseeforschung Warnemünde
17.00 Uhr „Natürliche und künstliche Nanomaschinen“, Frau Prof. S. Speller, Institut für Physik

 

 

Sonntag, 11.08.2013
Institut für Physik, Großer Hörsaal

12.30 Uhr „Biodiversitätsforschung – vom Naturalienkabinett zur Datenbank“, Prof. R. Kinzelbach
13.30 Uhr „Experimente mit weniger als nichts.“, Prof. B. Hage, Institut für Physik
14.30 Uhr „Enzyme - Helfer im Verborgenen“, Prof. U. Kragl, Institut für Chemie
16.00 Uhr Schauvorlesung „Asterix und Obelix -- et Reformationes Bononiae (und die Bologna-Reformen)“, Physik- und Chemiestudenten

 

 

Schauvorlesung der Institute für Physik und Chemie
„Asterix und Obelix -- et Reformationes Bononiae (und die Bologna-Reformen)“

Ungewohnt friedlich ist der Alltag unserer Hauptfiguren, die im Jahre 50 vor Chr. in eben jenem wohlbekannten gallischen Dorf leben, das den Römern unaufhörlich Widerstand leistet. Um diesen Zustand zu ändern schickt der Imperator den schlaufuchsigen Reformus Praeceps, der die Dorfharmonie mit einer eigens erdachten Bildungsreform auf den Kopf stellen wird. Die erste gemeinsame Schauvorlesung kombiniert Experimente - sowohl Klassiker als auch Neuheiten - aus Physik und Chemie, um dem Zuschauer ein lautes, farbenfrohes, unterhaltsames und nicht zuletzt lehrreiches Erlebnis zu bereiten.

 

PD Dr. J. Tiggesbäumker
„Smartphone Physik“

Die kleinen Dinger sind überall und mancher kann sich ein Leben ohne dieses Kommunikationsgerät gar nicht mehr vorstellen. Dabei stellt sich die Frage, ob Smartphones vielleicht doch mehr sind, als etwas schickere Telefone? Wir wollen die physikalischen Aspekte beleuchten und die vielfältigen Möglichkeiten vorstellen, wie man ihr Smartphone als mobiles Messgerät einsetzen kann. Begleiten Sie uns auf unserem Streifzug durch die Physik von Newton bis Einstein.

 

Dr. L. Postel
"Treiben lassen – Planktongemeinschaften in Sonne, Wind und Meer“

Plankton ist die Hauptgruppe von Organismen, mit der sich neben den am Boden lebenden im Rahmen der meeresbiologischen Forschung beschäftigt wird. Planktische Organismen sind solche, die sich mit ihrer Bewegung nicht gegenüber der Meeresströmung behaupten können. Es ist das Treibende und lebt im Bereich zwischen viskosem und trägheitsbestimmten Milieu. Interessant sind mögliche Auswirkungen auf das Nahrungsnetz. Über Effekte auf die Planktongemeinschaften wie die Strömungsmuster selbst, zyklonale und antizyklonale Wirbel, planetare Wellen, Temperatur- und Salzgehaltsschwankungen sowie Küstenkonfigurationen, topographische Besonderheiten und Licht könnte man sich stundenlang  unterhalten. Einige Beispiele zeigen schon, wie interdisziplinär biologische Ozeanographie sein kann."

 

 

Frau Prof. S. Speller
„Natürliche und künstliche Nanomaschinen“

Natürliche Nanomaschinen erledigen vielfältige Aufgaben in unseren Zellen und Organismen.

Künstliche Nanostrukturen können aus Atomen und Molekülen aufgebaut werden und in neuartigen Materialien, als nanoelektronische Bauelemente, zur gezielten Wirkstofffreisetzung, und in biomolekularen Diagnoseverfahren zum Einsatz kommen.

Wie können wir Nanostrukturen herstellen und in Erfahrung bringen welche Strukturen für welche Aufgaben geeignet sind?

Wie haltbar sind Nanostrukturen und was passiert wenn sie in die Umwelt gelangen?

 

 

Prof. R. Kinzelbach
„Einführung in die Zoologische Sammlung der Universität Rostock“

Die überregional bedeutende zoologische Sammlung wurde von dem Orientalisten Professor Dr. Oluf Gerhard Tychsen im Jahre 1775 gegründet, zunächst in Bützow. Nach Vereinigung der beiden Universitätsteile wurde sie 1789 im “Weißen Kolleg” in Rostock untergebracht. Sie erhielt Objekte aus dem Naturalienkabinett des Großherzogs Friedrich Franz I. und besiedelte 1844 das “Neue Museum” (Universitätsplatz 1), schließlich 1880 das Gebäude des Landesappellationsgerichts (Universitätsplatz 2). Die historisch gewachsene Sammlung mit über 250.000 Serien ist Teil des Lehrstuhls für Allgemeine und Spezielle Zoologie und dort ein aktuelles und unentbehrliches Arbeitsmittel für die internationale Biodiversitätsforschung.

 

Prof. B. Hage
"Experimente mit weniger als nichts."

Manche Menschen können nie genug haben. Die Quantenphysiker hingegen freuen sich, wenn sie nichts und noch weniger haben. Mit der Einführung der Quantenphysik vor etwa einhundert Jahren konnten einige bis dahin unerklärliche Phänomene in der Natur beschrieben werden. Darüber hinaus sagt die Quantentheorie einige völlig unvorstellbare Dinge vorher und bereitet den Physikern seither einiges Kopfzerbrechen. Obwohl unvorstellbar, stehen sämtliche Experimente, die bis heute gemacht wurden, in Einklang mit der Quantentheorie. Hier in Rostock beschäftigen wir uns experimentell mit der besonderen Rolle des Nichts in der Quantenphysik. Genau davon handelt dieser Vortag, von nichts. Stellen Sie mit uns Ihre Vorstellungskraft auf die Probe!

 

 

Prof. U. Kragl
„Enzyme - Helfer im Verborgenen“

Enzyme sind als Biokatalysatoren in der Natur weit verbreitet. Sie werden inzwischen auch in einer Vielzahl von Anwendungen technisch genutzt. Das reicht vom Waschmittel über Lebensmittelherstellung bis hin zu Pharmawirkstoffen und Bulkchemikalien. Auch in Biosensoren spielen sie eine große Rolle, z.B. in der Messung des Blutzuckers.

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